Die Jardines de San Pedro mit der unverwechselbaren mudejaren Apsis als Kulisse bildeten in diesem Jahr den Schauplatz für den Abschluss einer Ausgabe, die erneut Kreativität, regionale Produkte und viel Kochkunst im Kleinformat vereinte. Gastronomen, die zwölf Finalisten, Jurymitglieder, Sponsoren und institutionelle Vertreter kamen zur Preisverleihung zusammen, die von der Asociación Teruel Empresarios Turísticos und dem Consejo Regulador del Jamón de Teruel organisiert wurde.
EIN HAPPEN, DER PUBLIKUM UND JURY ÜBERZEUGT
Die zwölf Finalisten bereiteten ihre Kreationen erneut vor einer Jury zu, deren Vorsitz María José Meda, die erste Michelin-Sterneköchin der Provinz Teruel, innehatte. Ihr gehörten außerdem Reynol Osorio, Aragonier des Jahres 2025 und Inhaber des Restaurants El Portal de Albarracín, Marcos Giménez, Kochlehrer an der Escuela de Hostelería de Aragón, Patricia García, Leiterin der Fundación Amantes und Verantwortliche für die Mudejar-Anlage der Kirche San Pedro, sowie Inmaculada Sánchez, Vorsitzende der Asociación Celíaca Aragonesa in Teruel, an. Bewertet wurden unter anderem Präsentation, Kreativität, das Gleichgewicht der Aromen und insbesondere der Umgang mit und die Bedeutung von Jamón de Teruel und dem Fleisch vom Cerdo de Teruel.
„Ábrete Sésamo“ von Pura Cepa Vermú überzeugte die Jury. Foto: Concurso Provincial de Tapas Jamón de Teruel
Von allen Kreationen war es „Ábrete Sésamo“ von Pura Cepa Vermú, das die Jury letztlich begeisterte. Das Lokal erhält die traditionelle Keramikstatuette in Form eines Spießes, ein Preisgeld von 500 Euro und die Möglichkeit, Teruel 2027 bei der nationalen spanischen Meisterschaft der Tapas und Spieße zu vertreten. Der Gewinner-Happen sprach jedoch auch die Sprache des Publikums: Er wurde mit 813 Stimmen und einer durchschnittlichen Bewertung von 4,83 von 5 Punkten zur beliebtesten Tapa gewählt und erhielt auf Instagram die meisten „Likes“. Damit wurde er zugleich zur influencerstärksten Tapa dieser Ausgabe. Ein Dreifacherfolg, der bestätigt, dass sich Fachleute und Tapas-Fans diesmal geschmacklich einig waren.
PURA CEPA VERMÚ: VIEL MEHR ALS EIN GEWINNER
Hinter „Ábrete Sésamo“ steht die Küche von Pura Cepa Vermú, einem Lokal, das seit mehr als sechs Jahren in der Calle Joaquín Costa 4 in Teruel Spieße, Tapas und Portionen zu seiner ganz eigenen Visitenkarte macht. Das Angebot wechselt nahezu täglich und setzt darauf, mit neuen Kombinationen zu überraschen sowie frische, natürliche, regionale und hochwertige Produkte zu verwenden. Hinzu kommt eine umfangreiche Karte mit Portionen und Empfehlungen des Tages, die bei jedem Besuch neue Facetten der Küche entdecken lässt.
Und wie der Name bereits andeutet, nimmt Wermut einen besonderen Stellenwert ein. Pura Cepa bietet mehr als 125 Sorten – darunter trockene, roséfarbene, rote und weiße Wermuts – sowie eine Auswahl an Weinen aus verschiedenen Herkunftsbezeichnungen, die sich zur Begleitung der Kreationen eignen. Eine Philosophie, die auf kleinen Happen, guten Produkten und Vielfalt beruht und in diesem Jahr mit „Ábrete Sésamo“ ihr bestes Schaufenster gefunden hat – der Tapa, die sowohl die Fachjury als auch das Publikum erobert hat.