Der Einsatz dieser Systeme soll in erster Linie die Sicherheit erhöhen, zur Verhinderung von Straftaten und antisozialem Verhalten beitragen und die Reaktionsfähigkeit der Behörden bei Notfällen, Gefahrensituationen oder Vorfällen, die ein sofortiges Eingreifen erfordern, deutlich verbessern.
Darüber hinaus ermöglicht der Einsatz von Videoüberwachung in Kombination mit Videoanalyse durch künstliche Intelligenz gegebenenfalls die Erfassung wertvoller Informationen für die Stadtverwaltung. Dadurch sollen datenbasierte Entscheidungen erleichtert und kommunale Ressourcen optimiert werden – stets unter strikter Wahrung der Datenschutzbestimmungen und Grundrechte.
WIE DER VERTRAG AUSSIEHT
Die aragonesische Hauptstadt verfügt derzeit über 44 Kameras. Im Oktober wurde offiziell bekannt gegeben, dass die Zahl auf fast 200 Geräte steigen soll. Bei diesem Vertrag handelt es sich daher lediglich um die Ausschreibung für die Umsetzung des Vorhabens. Die Aufnahmen werden nicht live betrachtet und nur dann der Polizei oder den Justizbehörden zur Verfügung gestellt, wenn sie für entsprechende Maßnahmen angefordert werden. Ziel der Stadtverwaltung ist es, die Abdeckung zu erweitern und den Ausbau zu beschleunigen, wobei die Sicherheit in den Stadtvierteln im Mittelpunkt steht.
Im Vertrag ist außerdem festgelegt, dass im Rahmen dieser Ausschreibung ein oder mehrere Unternehmen ausgewählt werden können. Der langfristig angelegte Plan muss bereits in einer sehr frühen Phase mit der Planung, Wartung und Installation beginnen.
Die Stadtverwaltung verfügt über ein Budget von 3.554.254 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Die Laufzeit beträgt, wie bereits erwähnt, vier Jahre. Interessierte Unternehmen können ihre Angebote bis zum kommenden 24. November einreichen.