Diese Zuschüsse werden direkt beim Abschluss der Versicherungspolice abgezogen. Dadurch wissen die Landwirte von Anfang an, wie viel sie bezahlen müssen, und müssen den bezuschussten Anteil nicht vorstrecken. Wie Simón erklärte, handelt es sich um den größten Etatposten des Ministeriums, der aus eigenen Mitteln ohne Kofinanzierung finanziert wird. Er bündelt etwa 70 % dieser Mittel der Generaldirektion für ländliche Entwicklung.
VERSICHERUNGSSCHUTZ BEI ACKERBAU UND WEINBAU BEI FAST 80 %
An der Veranstaltung nahmen rund 60 Fachleute von Versicherungsunternehmen, deren Vertriebsnetzen sowie Vertreter des Agrarsektors teil. Im Mittelpunkt standen Neuerungen bei den Versicherungen für extensiv angebaute Feldfrüchte, Weintrauben, Oliven und Nüsse. Nach Angaben von Agroseguro erreichte die Versicherungssumme in Aragón 2025 insgesamt 1,745 Milliarden Euro. Bei Kulturen wie Ackerfrüchten und Weinbergen lag der Versicherungsanteil bei nahezu 80 %.
Die Ministerin wies außerdem darauf hin, dass der Abschluss von Tierversicherungen bei den verschiedenen verfügbaren Versicherungslinien unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Um deren Bekanntheit zu verbessern, will das Ministerium mit Agroseguro zusammenarbeiten und die Informationen für die Viehhalter in Aragón über die Möglichkeiten zum Schutz ihrer Betriebe ausbauen.
HILFEN FÜR DIE VON DEN BRÄNDEN BETROFFENEN
Simón hob außerdem die Zusammenarbeit mit Agroseguro hervor, um die Entschädigungszahlungen an die von den Bränden in diesem Sommer betroffenen Landwirte zu erleichtern. Hinzu kommt eine am Montag im Amtsblatt von Aragón veröffentlichte Ausschreibung über 550.000 Euro zum Ausgleich von Weideverlusten in Viehzuchtbetrieben. Die Antragsfrist beginnt an diesem Dienstag, dem 27. Oktober. Das Ministerium bereitet außerdem eine weitere Ausschreibung vor, um Schäden an landwirtschaftlicher Infrastruktur und Verluste betroffener Imker auszugleichen.