Das Programm soll Landwirten und Viehhaltern ermöglichen, ältere Maschinen durch modernere, effizientere und sicherere Technik zu ersetzen oder neue anzuschaffen. In Spanien richten sich die Förderungen hauptsächlich auf Direktsaatmaschinen, andere Arten von Landmaschinen und Geräte für die Präzisionslandwirtschaft. Diese drei Bereiche haben den größten Teil des Budgets dieser Ausschreibung erhalten.
ARAGÓN AUF PLATZ ZWEI BEI GEFÖRDERTER LANDMASCHINENTECHNIK
Die 350 in Aragón geförderten Einheiten bringen die Region deutlich vor Kastilien-La Mancha mit 130, Katalonien mit 105, Extremadura mit 103 und Andalusien mit 95. Kastilien und León vereint den größten Teil der Förderungen auf sich: Dort werden 1.048 Maschinen mit insgesamt knapp 4,92 Millionen Euro unterstützt.
FAST 9,5 MILLIONEN EURO FÖRDERUNG IN GANZ SPANIEN
Landesweit profitieren 1.966 Landwirte und Viehhalter von den knapp 9,5 Millionen Euro, die im Rahmen des Plan Renove zur Verfügung stehen. Nach dem Ende der Antragsfrist am vergangenen 15. September gingen beim Ministerium 2.100 bewilligte Anträge ein, doch letztlich verfügen nur 1.966 über Fördermittel. Die von den landwirtschaftlichen Betrieben angestoßene Investition beläuft sich auf mehr als 42 Millionen Euro. Damit decken die Förderungen rund 22 Prozent der getätigten Ausgaben.
Der größte Anteil entfällt auf Direktsaatmaschinen und sonstige Landmaschinen. In diesen beiden Bereichen werden 1.209 Einheiten mit 7,91 Millionen Euro gefördert. Besonders hervorzuheben sind 302 Häcksler für Pflanzenreste, 298 Geräte zur Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln, 196 Direktsaatmaschinen und 129 Traktoren.
PRÄZISIONSLANDWIRTSCHAFT GEWINNT AN BEDEUTUNG
Ein weiterer Schwerpunkt des Plan Renove ist die Präzisionslandwirtschaft. Das entsprechende Förderprogramm ist im Vergleich zur vorherigen Ausschreibung um 55 Prozent gewachsen und verzeichnete einen Anstieg der Anträge um 87 Prozent. Systeme für die automatische Spurführung waren erneut die am stärksten nachgefragten Geräte: Gefördert werden 706 Einheiten mit mehr als 1,41 Millionen Euro. Hinzu kommen Systeme für die variable Ausbringung, ISOBUS-Kits und erstmals ein geförderter Landwirtschaftsroboter.