Nur zwei Spielerinnen des aktuellen Kaders der rot-weißen Mannschaft sind bei dieser Weltmeisterschaft dabei: Kapitänin Mariona Ortiz mit Spanien und Veronika Vorackova mit Tschechien. Sie vertreten das von Carlos Cantero trainierte Team bei diesem kontinentalen Turnier.
Besonders auffällig ist, dass bis zu vier Spielerinnen, die in Deutschland dabei sein werden, in der vergangenen Saison im Príncipe Felipe gespielt haben. Das unterstreicht das hohe Niveau des letzten Kaders. Helena Pueyo ist die prominenteste Vertreterin dieser Gruppe. Zu ihr gesellen sich Stephanie Mawuli (Japan) sowie Carla Leite und Aminata Gueye (Frankreich).
AUCH DIE PIONIERINNEN SIND DABEI
Leo Fiebich war eine, wenn nicht sogar die erste große Spielerin von Casademont Zaragoza. Wie zu erwarten war, wird sie die Gastgeberinnen aus Deutschland in Berlin vertreten und als eine der Führungsspielerinnen der deutschen Mannschaft in einer Gruppe antreten, in der sie auf Spanien treffen wird.
In derselben Gruppe wie Spanien und Deutschland befindet sich Mali mit einer alten Bekannten: Aminata Sangaré. Die Afrikanerin konnte in der aragonesischen Hauptstadt ihr Potenzial kaum zeigen, blühte aber bei Innova-tsn Leganés auf und war eine der Entdeckungen der vergangenen Saison in der Liga Femenina Endesa.
Bei einem der in diesem Turnier zu beachtenden Gegner, Belgien mit Meesseman, stehen ebenfalls zwei ehemalige Spielerinnen der Rot-Weißen im Kader: Julie Vanloo und Antonia Delaere. Beide hinterließen in der Anfangszeit einer Mannschaft einen guten Eindruck, die mit einer solchen Vertretung bei einer Weltmeisterschaft ein Wachstum zeigt, das seinesgleichen zu suchen scheint.