Die Maßnahme konzentriert sich insbesondere auf Bereiche, in denen sich Kinder und andere gefährdete Personengruppen aufhalten, sowie auf von Tieren frequentierte Zonen. Der Kieferprozessionsspinner beeinträchtigt nicht nur den Zustand der Bäume: Seine Larven besitzen Brennhaare, die sowohl bei Menschen als auch bei Haustieren Reaktionen und Beschwerden auslösen können. Deshalb sieht der Auftrag die Behandlung von Bäumen vor, an denen der Schädling bereits festgestellt wurde oder bei denen ein erhöhtes Befallsrisiko besteht.
WIE DER AUFTRAG AUSGESTALTET IST
Der Auftrag verfügt über ein Budget von 14.995,87 Euro ohne Mehrwertsteuer und 18.145 Euro inklusive Steuern und hat eine Laufzeit von 60 Tagen. Interessierte Unternehmen können ihre Angebote bis zum kommenden 6. November um 13.00 Uhr einreichen. Es handelt sich um eine punktuelle Maßnahme, die die Stadtverwaltung im geeigneten Zeitraum für notwendig hält, damit die Behandlung wirksam ist, ohne die Vergabe des neuen allgemeinen Pflegeauftrags für Grünflächen abzuwarten.
Die Maßnahme soll die Populationen des Kieferprozessionsspinners reduzieren und verhindern, dass sich der Schädling im Stadtbaumbestand ausbreitet. Gleichzeitig sollen die Risiken in öffentlich genutzten Bereichen minimiert werden. Besonders problematisch ist die Anwesenheit dieser Raupen, wenn sie von den Kiefern herabsteigen und die charakteristischen Reihen auf dem Boden bilden, wo sie mit Kindern oder Hunden in Kontakt kommen können. Die Behandlung soll solchen Situationen vorbeugen und dazu beitragen, die städtischen Bäume in einem guten Gesundheitszustand zu erhalten.