Bei 320 der 382 gezählten Personen konnte das Geschlecht festgestellt werden. Die überwältigende Mehrheit waren Männer: 285 beziehungsweise 89 Prozent. Dem standen 35 Frauen gegenüber, die 11 Prozent ausmachten. In den übrigen 62 Fällen konnte diese Angabe nicht ermittelt werden. Die Verteilung zwischen Männern und Frauen hat sich trotz des deutlichen Anstiegs der Gesamtzahl der Menschen, die auf der Straße leben, gegenüber früheren Zählungen kaum verändert.
Die Nationalität bildet ein weiteres wichtiges Merkmal dieses Profils. Von den 251 Personen, die diese Angabe machten, waren 173 ausländischer und 78 spanischer Nationalität. Damit stammten etwa sieben von zehn Personen, deren Nationalität bekannt war, aus anderen Ländern. Weitere 131 Personen, also 34 Prozent aller in dieser Nacht gezählten Menschen, machten keine Angaben zu ihrer Nationalität.
DER MAGHREB IST DIE WICHTIGSTE HERKUNFTSREGION
Unter den erfassten ausländischen Personen entfällt die größte Gruppe auf den Maghreb: 102 Menschen beziehungsweise 40 Prozent derjenigen, die ihre Nationalität angaben. Es folgt Subsahara-Afrika mit 36 Personen, während 24 weitere aus dem übrigen Europa und sieben aus lateinamerikanischen Ländern stammen.
Nach Ländern führt Algerien die Liste mit 60 Personen an, gefolgt von Marokko mit 42. Mit deutlichem Abstand folgen Rumänien mit 16 Personen, Mali mit zehn, Ghana und Senegal mit jeweils sechs, Nigeria mit fünf, Guinea mit vier und die Ukraine mit drei. Außerdem wurden Menschen aus der Elfenbeinküste und Portugal sowie aus weiteren Ländern Europas, Afrikas, Asiens und Lateinamerikas identifiziert.
Das Profil bleibt damit im Vergleich zu früheren Zählungen relativ stabil, allerdings vor dem Hintergrund einer stark gewachsenen Realität. In Saragossa ist die Zahl der wohnungslosen Menschen von 166 im Jahr 2023 auf aktuell 382 gestiegen. Das sind innerhalb von nur drei Jahren 216 Menschen mehr. Gegenüber der letzten Zählung, bei der 266 Personen erfasst wurden, entspricht dies einem Anstieg um 116.