Chueca erklärte, dass die hohen Temperaturen das Tempo der Bauarbeiten beeinträchtigt hätten und zudem unerwartete Überschneidungen mit Versorgungsleitungen aufgetreten seien. Angesichts dieser Situation soll der Zeitplan überprüft werden, um die Fristen anzupassen und zu prüfen, wie ein Teil der verlorenen Zeit aufgeholt werden kann. Derzeit versichert die Bürgermeisterin, dass keine zusätzlichen Kosten einkalkuliert seien, und betont, dass die Investition angesichts der Leistungen des neuen Stadions weiterhin wettbewerbsfähig sei.
FORTSCHRITT DER BAUARBEITEN
Trotz der Verzögerung schreiten die Bauarbeiten voran, und einige der wichtigsten Bereiche sind bereits deutlich erkennbar. Die Südtribüne mit ihrer fertiggestellten Struktur und den fertigen Rängen befindet sich in einer fortgeschritteneren Phase. Auch die Untergeschosse sind fertiggestellt und für die Installation der technischen Anlagen sowie die Maurerarbeiten vorbereitet. Auf der Nordtribüne wurde bereits mit der Montage der Ränge begonnen, während die Struktur der Tribünen weiter an Höhe gewinnt. Dadurch lässt sich das Volumen des künftigen Stadions von außen bereits deutlich erkennen.
Die zentrale Frage ist nun, wie lange sich die Wartezeit letztlich verlängern wird und ob ein Teil der aufgelaufenen Verzögerung aufgeholt werden kann. Ursprünglich sollte Real Zaragoza in der Saison 2027/2028 in sein Stadion zurückkehren. Dieser Zeitplan kann jedoch bereits zum Saisonbeginn nicht eingehalten werden.
Darüber hinaus sehen die Ausschreibungsunterlagen mögliche Strafen für die aus OHLA sowie Altuna y Uria bestehende Arbeitsgemeinschaft vor, falls die vertraglichen Fristen nicht eingehalten werden. Die Stadtverwaltung hält unterdessen daran fest, dass der Preis nicht gestiegen sei, auch wenn der Eröffnungstermin weiter von den ursprünglichen Prognosen abrückt.