Chueca betonte, dass die Stadtverwaltung von Zaragoza die Anliegen der Anwohner über die Stadtteilräte bearbeite, und versicherte, dass in allen Vierteln Zaragozas investiert werde. "Natürlich treffen wir uns, wie wir es immer tun, stets mit den Anwohnern, hören ihnen zu und kümmern uns so schnell wie möglich um ihre Anliegen", erklärte sie.
Die Bürgermeisterin erklärte, dass Anliegen, die schnell gelöst werden können, umgehend bearbeitet würden, während andere in künftige Haushalte aufgenommen oder, falls sie umfassendere Änderungen erforderten, in das nächste Wahlprogramm integriert würden.
MEHR SAUBERKEIT, WENIGER ABSPERRUNGEN UND BESSERE BUSSE
Die Antwort der Bürgermeisterin erfolgte nach einer erneuten Mobilisierung der Anwohner von La Jota und der Avenida de Cataluña, die seit Monaten ihre Unzufriedenheit mit der Situation im Viertel zum Ausdruck bringen. Der Protest am Sonntag, der unter dem Motto "Für ein würdiges Viertel" organisiert wurde, brachte eine Liste von Forderungen ins Zentrum der aragonischen Hauptstadt. Diese betrafen sowohl die Instandhaltung der Straßen als auch die Ausstattung und die städtebauliche Entwicklung des Gebiets.
Zu den wichtigsten Forderungen der Anwohner gehören die Entfernung von Absperrungen, die den Fußgängerverkehr in einigen Bereichen behindern, eine Verbesserung der Sauberkeit und der Instandhaltung von Gehwegen und Grünflächen sowie der Ausbau der städtischen Schwimmbäder. Die Anwohner beklagen außerdem, dass einige Straßen seit Jahren von Bauarbeiten betroffen seien, und fordern, dass öffentliche Flächen, die von Materialien und Maschinen belegt werden, wieder freigegeben werden.
Der öffentliche Nahverkehr ist ein weiteres Anliegen. Die Anwohner fordern eine Verbesserung der Taktung der Linie 50, die La Jota mit dem Hospital Royo Villanova verbindet, und wünschen sich einen schnelleren Service für die täglichen Wege. Der Anwohnerverband schlägt außerdem Verbesserungen bei den Angeboten für Jugendliche und ältere Menschen sowie zugänglichere und sicherere Straßen vor.