Es gibt Orte, die Besucher bereits beim ersten Schritt faszinieren. Die Cueva de las Güixas in der Gemeinde Villanúa in der Provinz Huesca gehört dazu. Tief im Inneren des Berges verbirgt sich ein beeindruckendes Geflecht aus Stalaktiten, Stalagmiten und Gängen, das durch die unablässige Wirkung des Wassers seit der letzten Eiszeit geduldig geformt wurde. Dieses vor rund 30.000 Jahren begonnene geologische Phänomen kann heute auf geführten und für alle Altersgruppen geeigneten Rundgängen entdeckt werden.
Die Höhle gilt als eine der außergewöhnlichsten der Pyrenäen und bietet eine unterirdische Reise zwischen bizarren Felsformationen, Bächen und idyllisch anmutenden Winkeln. Die sorgfältig konzipierte Beleuchtung hebt die Strukturen des Gesteins hervor und versetzt Besucher in eine beinahe unwirkliche Atmosphäre.
Die Beleuchtung betont das Relief der Wände und schafft eine Atmosphäre, die in eine andere Zeit entführt. Foto: Turismo Aragón
Doch die Attraktivität der Güixas geht über ihre geologische Bedeutung hinaus. Ihre Räume dienten bereits seit der Jungsteinzeit als menschlicher Zufluchtsort und erfüllten Jahrhunderte später so unterschiedliche Funktionen wie die eines Gefängnisses oder eines Stützpunkts für militarisierte Truppen.
Zu diesem dichten historischen Erbe kommt eine von Generation zu Generation überlieferte Aura der Legende. Verschiedene Dokumente und mündliche Überlieferungen berichten, dass die Höhle zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert nächtliche Treffen und angebliche Hexensabbate beherbergte und dadurch mit der Vorstellungswelt der Hexerei verbunden wurde. Besonders hervorzuheben ist die Geschichte von Guirandana de Lay, die 1461 nach einem Prozess wegen Hexerei hingerichtet wurde.
Heute werden diese Episoden auf dem Rundgang mit journalistischer und wissenschaftlicher Genauigkeit eingeordnet. Durch die Erläuterungen der Guides verstehen Besucher, dass die verfolgten Frauen vor allem Opfer des damaligen von Aberglauben geprägten Umfelds waren und sich von dem bösartigen Mythos distanzieren, als der sie jahrhundertelang dargestellt wurden.
EINE PRIVILEGIERTE UMGEBUNG
Die Cueva de las Güixas liegt in einer privilegierten Naturlandschaft am Fluss Aragón und ganz in der Nähe eines kleinen Wasserfalls. Der Ausflug ermöglicht daher sowohl den Genuss des geologischen Erbes als auch der Pyrenäenlandschaft.
Die Bewertungen früherer Besucher spiegeln den positiven Eindruck wider, den das Erlebnis hinterlässt. Viele heben die Qualität der Erklärungen während der Führung hervor und halten den Eintrittspreis für vollkommen gerechtfertigt. „Jeder Euro war unserer Meinung nach gut investiert“, fasst einer der veröffentlichten Besucherkommentare zusammen.
Andere empfehlen eine frühzeitige Reservierung, insbesondere in den Monaten mit hohem Besucheraufkommen, da die Kapazität begrenzt ist und die Plätze meist schnell ausverkauft sind. Häufig wird auch die Umgebung der Höhle positiv bewertet. Sie wird als „spektakulär“ beschrieben, wobei Landschaft, Fluss und der nahe Wasserfall den Besuch zu einem rundum gelungenen Ausflugsziel machen.
PREISE UND RESERVIERUNG
Die Cueva de las Güixas ist ganzjährig geöffnet und zweifellos eine der unverzichtbaren Sehenswürdigkeiten für alle, die die Pyrenäen bereisen.
Eintrittskarten für die Höhle und das Besucherzentrum CIN sind online auf der Website von Turismo Villanúa erhältlich. Alle Besichtigungen finden mit Führung und vorheriger Reservierung statt, da es sich um ein geschütztes Gebiet und einen Ort von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC) handelt. Der eigenständige Zugang zur Höhle ist vollständig verboten.
Dauer: 1 Stunde und 15 Minuten. Besucher müssen pünktlich zur reservierten Uhrzeit erscheinen.
Preise: regulärer Eintritt 12 Euro, ermäßigter Eintritt 9 Euro. Kinder zwischen 0 und 3 Jahren haben freien Eintritt.
Hinweis: Bequeme Schuhe und warme Kleidung werden das ganze Jahr über empfohlen.
Haustiere dürfen nicht mitgebracht werden.
Es gibt Orte, die Besucher bereits beim ersten Schritt faszinieren. Die Cueva de las Güixas in der Gemeinde Villanúa in der Provinz Huesca gehört dazu. Tief im Inneren des Berges verbirgt sich ein beeindruckendes Geflecht aus Stalaktiten, Stalagmiten und Gängen, das durch die unablässige Wirkung des Wassers seit der letzten Eiszeit geduldig geformt wurde. Dieses vor rund 30.000 Jahren begonnene geologische Phänomen kann heute auf geführten und für alle Altersgruppen geeigneten Rundgängen entdeckt werden.
Die Höhle gilt als eine der außergewöhnlichsten der Pyrenäen und bietet eine unterirdische Reise zwischen bizarren Felsformationen, Bächen und idyllisch anmutenden Winkeln. Die sorgfältig konzipierte Beleuchtung hebt die Strukturen des Gesteins hervor und versetzt Besucher in eine beinahe unwirkliche Atmosphäre.
Die Beleuchtung betont das Relief der Wände und schafft eine Atmosphäre, die in eine andere Zeit entführt. Foto: Turismo Aragón
Doch die Attraktivität der Güixas geht über ihre geologische Bedeutung hinaus. Ihre Räume dienten bereits seit der Jungsteinzeit als menschlicher Zufluchtsort und erfüllten Jahrhunderte später so unterschiedliche Funktionen wie die eines Gefängnisses oder eines Stützpunkts für militarisierte Truppen.
Zu diesem dichten historischen Erbe kommt eine von Generation zu Generation überlieferte Aura der Legende. Verschiedene Dokumente und mündliche Überlieferungen berichten, dass die Höhle zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert nächtliche Treffen und angebliche Hexensabbate beherbergte und dadurch mit der Vorstellungswelt der Hexerei verbunden wurde. Besonders hervorzuheben ist die Geschichte von Guirandana de Lay, die 1461 nach einem Prozess wegen Hexerei hingerichtet wurde.
Heute werden diese Episoden auf dem Rundgang mit journalistischer und wissenschaftlicher Genauigkeit eingeordnet. Durch die Erläuterungen der Guides verstehen Besucher, dass die verfolgten Frauen vor allem Opfer des damaligen von Aberglauben geprägten Umfelds waren und sich von dem bösartigen Mythos distanzieren, als der sie jahrhundertelang dargestellt wurden.
EINE PRIVILEGIERTE UMGEBUNG
Die Cueva de las Güixas liegt in einer privilegierten Naturlandschaft am Fluss Aragón und ganz in der Nähe eines kleinen Wasserfalls. Der Ausflug ermöglicht daher sowohl den Genuss des geologischen Erbes als auch der Pyrenäenlandschaft.
Die Bewertungen früherer Besucher spiegeln den positiven Eindruck wider, den das Erlebnis hinterlässt. Viele heben die Qualität der Erklärungen während der Führung hervor und halten den Eintrittspreis für vollkommen gerechtfertigt. "Jeder Euro war unserer Meinung nach gut investiert", fasst einer der veröffentlichten Besucherkommentare zusammen.
Andere empfehlen eine frühzeitige Reservierung, insbesondere in den Monaten mit hohem Besucheraufkommen, da die Kapazität begrenzt ist und die Plätze meist schnell ausverkauft sind. Häufig wird auch die Umgebung der Höhle positiv bewertet. Sie wird als "spektakulär" beschrieben, wobei Landschaft, Fluss und der nahe Wasserfall den Besuch zu einem rundum gelungenen Ausflugsziel machen.
PREISE UND RESERVIERUNG
Die Cueva de las Güixas ist ganzjährig geöffnet und zweifellos eine der unverzichtbaren Sehenswürdigkeiten für alle, die die Pyrenäen bereisen.
Eintrittskarten für die Höhle und das Besucherzentrum CIN sind online auf der Website von Turismo Villanúa erhältlich. Alle Besichtigungen finden mit Führung und vorheriger Reservierung statt, da es sich um ein geschütztes Gebiet und einen Ort von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC) handelt. Der eigenständige Zugang zur Höhle ist vollständig verboten.
Dauer: 1 Stunde und 15 Minuten. Besucher müssen pünktlich zur reservierten Uhrzeit erscheinen. Preise: regulärer Eintritt 12 Euro, ermäßigter Eintritt 9 Euro. Kinder zwischen 0 und 3 Jahren haben freien Eintritt. Hinweis: Bequeme Schuhe und warme Kleidung werden das ganze Jahr über empfohlen. Haustiere dürfen nicht mitgebracht werden.
Über diesen Artikel:
Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Spanisch von AragonDigital.es veröffentlicht und nach einer Auswahl durch unsere Journalisten dem internationalen Publikum von AragonDaily.com zugänglich gemacht. Beide Zeitungen gehören Unternehmen innerhalb der ARAGON DIGITAL GROUP.