Die Stadtverwaltung von Barbastro hat die Polizei mit 22 tragbaren Funkgeräten, drei in Streifenfahrzeugen installierten Geräten und einem stationären Funkgerät in den Polizeiräumlichkeiten ausgestattet. Außerdem wurde im Rathaus eine neue Kommunikationsantenne installiert, um die Funktionsweise des Systems zu verbessern.
Zu den wichtigsten Vorteilen gehört, dass die Kommunikation verschlüsselt erfolgt und über von den kommerziellen Mobilfunknetzen unabhängige Kanäle läuft. Dadurch bleibt der Kontakt zwischen den Einsatzkräften auch dann bestehen, wenn die üblichen Kommunikationswege aufgrund einer Überlastung Probleme aufweisen. Die Geräte verfügen außerdem über GPS-Technologie, wodurch sich die Streifen lokalisieren und Einsätze koordinieren lassen.
Die Geräte verfügen über GPS-Technologie, um die Streifen in Echtzeit zu lokalisieren.
ANBINDUNG AN DAS NOTFALLNETZ VON ARAGONIEN
Die neue Technologie ist dank einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadtverwaltung von Barbastro, der Regierung von Aragonien und Aragonesa de Servicios Telemáticos (AST) in das Digitale Notfallnetz von Aragonien integriert. Die Vereinbarung ermöglicht außerdem die Einbindung der Stadtpolizei in die Plattform des Notfallzentrums 112, um die Reaktionszeit zu verkürzen und die Koordination bei jedem Vorfall zu verbessern.
Der stellvertretende Inspektor der Stadtpolizei, Daniel Beguería, betonte, dass die neuen Geräte "sicherere und zuverlässigere Kommunikation" ermöglichen und den Standort der Einsatzkräfte während der Einsätze erkennen lassen. „Dies stellt sowohl für die täglichen Dienste als auch für Einsätze in Notfallsituationen eine wichtige Verbesserung dar“, erklärte er.
Der Bürgermeister von Barbastro, Fernando Torres, bezeichnete die Einführung dieser Technologie als Teil der Modernisierung der kommunalen Dienste. „Wir statten unsere Stadtpolizei weiterhin mit den notwendigen Mitteln aus, damit sie ihre Arbeit effizienter und sicherer ausüben kann“, erklärte er. Dabei betonte er, dass das neue System eine bessere Unterstützung für die Einwohner der Gemeinde ermöglichen werde.