MARTIN DE PORRES
Sein ganzes Leben lang widmete Martin de Porres seine Zeit und Kraft der Hilfe für Arme, Kranke und Ausgegrenzte und gründete ein Krankenhaus zur Versorgung Bedürftiger. Außerdem zeichnete er sich durch seine Fähigkeiten in der Heilkunst und seine Nächstenliebe aus und vollbrachte der religiösen Überlieferung zufolge unzählige Wunder. Seine Demut und Bescheidenheit machten ihn für seine Gemeinschaft und die Kirche insgesamt zu einem Vorbild an Tugend und Hingabe an Gott.
Martin de Porres wurde 1962 heiliggesprochen und gilt als Schutzpatron von Menschen gemischter Herkunft, Barbieren, Friseuren und Beschäftigten im Gesundheitswesen. Sein Vermächtnis erinnert bis heute an die Bedeutung von Nächstenliebe, Mitgefühl und Gleichheit im christlichen Glauben. Sein Leben inspiriert Menschen aller Hautfarben und Herkunft, seinem Beispiel der Nächstenliebe zu folgen.
WARUM WERDEN HEILIGE GEFEIERT?
Der Namenstag ist eine Möglichkeit, ihre geistlichen Verdienste anzuerkennen und zu ehren sowie in unserem eigenen Leben ihre Führung und Inspiration zu suchen. Heilige werden als geistliche Anführer oder als Persönlichkeiten verehrt, die einen hohen Grad an Heiligkeit erreicht und ihr Leben in den Dienst Gottes oder einer bestimmten Religion gestellt haben.
Viele Heilige haben einen eigenen Gedenktag, den Gläubige auf der ganzen Welt feiern. Dazu finden in den verschiedenen Kulturen unterschiedliche religiöse Zeremonien statt, bei denen ihre Lehren gelesen oder mit ihnen verbundene heilige Orte besucht werden.