Die Übertragung erfolgt meist durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln oder Wasser, insbesondere durch unzureichend gegartes Fleisch, nicht pasteurisierte Milch oder Milchprodukte sowie bestimmte Gemüsesorten. Eine Ansteckung ist auch durch den Kontakt mit infizierten Tieren oder von Mensch zu Mensch möglich. Zu den häufigsten Symptomen gehören Durchfall, Bauchschmerzen und -krämpfe, Übelkeit und Erbrechen.
SYMPTOME UND BEHANDLUNG DER E.-COLI-INFEKTION
Obwohl sich die meisten Betroffenen innerhalb weniger Tage erholen, können einige Infektionen mit diesen Stämmen das sogenannte hämolytisch-urämische Syndrom auslösen. Diese Komplikation kann zu Nierenschäden führen und erfordert eine besondere Überwachung. Dieses Krankheitsbild kann bei bestimmten Patientengruppen aufgrund des Risikos eines schwereren Verlaufs besonders relevant sein.
Die Behandlung einer Infektion mit verotoxinbildenden E. coli besteht hauptsächlich darin, für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu sorgen und die Symptome zu kontrollieren, während der Körper die Infektion bekämpft. In diesen Fällen werden Antibiotika nicht generell empfohlen, da ihr Einsatz gegen Shigatoxin-bildende Stämme das Risiko bestimmter Komplikationen erhöhen kann.
Um das Infektionsrisiko zu verringern, sollten besondere Maßnahmen zur Handhygiene und Lebensmittelsicherheit ergriffen werden. Fleisch ausreichend zu garen, nicht pasteurisierte Milch und Milchprodukte zu vermeiden, Obst und Gemüse gründlich zu waschen und nach dem Kontakt mit Tieren besonders auf die Hygiene zu achten, sind einige der wichtigsten Vorbeugemaßnahmen gegen dieses Bakterium.