Die Ebro-Wasserstraßenbehörde (CHE) will damit das Sensornetz des Automatischen Hydrologischen Informationssystems (SAIH) angesichts sehr intensiver Niederschlagsereignisse verstärken. Diese Phänomene können in sehr kurzer Zeit große Wassermengen mit sich bringen und zu schnellen Hochwasserwellen sowie ungewöhnlichen Abflussmengen führen, insbesondere in Schluchten und kleineren Flussläufen.
MEHR KONTROLLE BEI STARKREGEN
Die Schwierigkeit, diese Ereignisse präzise vorherzusagen, macht die Beobachtung in Echtzeit besonders wichtig. Die Fernmessstationen ermöglichen es, die Entwicklung von Niederschlägen und Flussläufen zu verfolgen und diese Informationen an das hydrologische Kontrollsystem weiterzuleiten. Dadurch wird die Fähigkeit verbessert, mögliche kritische Situationen frühzeitig zu erkennen.
Derzeit verfügt das Automatische Integrierte Hydrologische Informationssystem des Ebro über mehr als 1.500 Stationen und Kontrollpunkte, die rund 15.000 Mess-, Überwachungs- und Kontrollsignale erzeugen. Die Informationen erreichen das Datenverarbeitungszentrum des SAIH alle 15 Minuten und umfassen Daten wie die Pegelstände von Flüssen und Stauseen, die Wassertemperatur oder die gemessene Niederschlagsmenge.
18 MONATE FÜR DIE INSTALLATION
Die Arbeiten begannen im vergangenen August und sollen innerhalb von 18 Monaten abgeschlossen werden. Sobald alle Geräte installiert sind, wird die CHE über ein dichteres Sensornetz verfügen, um die Entwicklung von Starkregenereignissen zu verfolgen und ihre möglichen Auswirkungen auf die Flussläufe im Ebro-Becken präziser zu erkennen.