Seine sportliche Verbindung zur Rundfahrt durch Aragón war 1984 und 1987 besonders bedeutsam. Bei der ersten dieser Austragungen gewann er eine Etappe und wurde Zweiter der Gesamtwertung, nur hinter José Recio. Drei Jahre später wiederholte sich das Szenario nahezu identisch: Arroyo feierte einen weiteren Etappensieg und belegte erneut den zweiten Platz, diesmal hinter Anselmo Fuerte.
ZWEITER BEI DER TOUR DE FRANCE 1983
Arroyo, der 1956 in El Barraco (Ávila) geboren wurde, verbrachte einen großen Teil seiner Karriere bei Teams wie Moliner Vereco, Zor und Reynolds. Mit letzterem Rennstall feierte er den größten Erfolg seiner Laufbahn: 1983 wurde er bei der Tour de France Zweiter, nur geschlagen von Laurent Fignon.
Dieses Ergebnis machte ihn zu einem jener Radfahrer, die dem spanischen Radsport international wieder Bedeutung verschafften, bevor Pedro Delgado und Miguel Indurain ihre großen Erfolge feierten. Bei jener Tour gewann er zudem eine Etappe und etablierte sich als einer der herausragenden spanischen Fahrer seiner Generation.
Seine Karriere war auch von der Vuelta a España 1982 geprägt, die er zunächst als Sieger beendete, bevor eine Sanktion ihm den Gesamtsieg wieder aberkennen ließ. Nach seinem Rücktritt blieb er in seinem Heimatort mit dem Radsport verbunden. Dort trug seine Persönlichkeit zum Aufbau einer Nachwuchsschmiede bei, aus der später Fahrer wie José María Jiménez, Paco Mancebo und Carlos Sastre hervorgingen.