Betroffen sind die Straßen Pedro III el Grande, Asín y Palacios, Juan Pablo II, Condes de Aragón und Luis Bermejo. Die neue Verkehrsführung ist vorläufig und wird mit Beschilderungen und abmontierbaren Elementen umgesetzt, sodass sie geändert werden kann, falls eine Maßnahme nicht wie vorgesehen funktioniert.
PEDRO III EL GRANDE WIRD ZUR NEUEN FUẞGÄNGERZONE
Die wichtigste Änderung betrifft Pedro III el Grande. Dort wird während des Pilotversuchs ein Abschnitt zur Fußgängerzone. In dieser Straße sowie in dem U-förmigen Bereich neben der Schule Doctor Azúa darf an Schultagen und während der Unterrichtszeiten nicht geparkt werden.
Fahrräder dürfen diesen Bereich befahren. Privatfahrzeuge können außerhalb der Schulzeiten weiterhin zufahren, müssen jedoch über Asín y Palacios ein- und ausfahren und über Santa Mónica abbiegen.
ÄNDERUNGEN DER FAHRSTRECKEN DER BUSLINIEN 35, 42 UND 53
Auch mehrere Bushaltestellen werden verlegt. Die Haltestelle an der Kreuzung Pedro III el Grande und Asín y Palacios, die von den Linien 35, 42 und 53 genutzt wird, entfällt ebenso wie die Haltestelle Asín y Palacios 8 für die Linien 35 und 53.
Die neue Haltestelle befindet sich an der Condes de Aragón neben der Schule Doctor Azúa und wird von den Linien 35, 42 und 53 bedient. Daneben wird an den Tagen, an denen die Schule geöffnet ist, außerdem ein Bereich für den Schulbus reserviert.
WO KANN MAN PARKEN?
Die Neuregelung des Verkehrs bringt neue Parkmöglichkeiten mit sich. Am Ende der Juan Pablo II bleibt nur eine Fahrspur erhalten, zugleich werden neue Stellplätze eingerichtet. Auch in der Umgebung von Aragonia entstehen zusätzliche Parkplätze.
Auch an der Condes de Aragón wird die Aufteilung geändert. Zwischen Juan Pablo II und Luis Bermejo gilt künftig Gegenverkehr, zudem werden die Stellplätze neu geordnet. In anderen Abschnitten entfallen Parkplätze, damit ausreichend Platz für Bus- und Taxihaltestellen bleibt.
Zwischen Pedro III el Grande und Vía Hispanidad werden neben den Schulen schräg angeordnete Parkplätze in umgekehrter Richtung eingerichtet. Außerdem entstehen Längsparkplätze am Fußweg José Castán Tobeñas. Die Fahrspur neben der Zufahrtsstraße zum Gesundheitszentrum entfällt.
EIN NEUER PLATZ UND EINE „KISS-AND-GO“-ZONE ZUM BRINGEN DER KINDER
Die Maßnahmen umfassen außerdem einen neuen Aufenthaltsplatz neben Pedro IV el Ceremonioso. Ziel ist es, im Zuge der Neugestaltung des Umfelds mehr Raum für Fußgänger zurückzugewinnen.
An der Asín y Palacios neben dem Basketballplatz der Schule CEIP Cesáreo Alierta wird eine Kiss-and-Go-Zone eingerichtet. Sie soll Familien ermöglichen, kurz anzuhalten, um Schülerinnen und Schüler zu bringen oder abzuholen.
SO GELANGT MAN ZUR KIRCHE SANTA MÓNICA
Für den Zugang zur Kirche Santa Mónica wird eine dauerhafte Lösung geschaffen. So kann die Bodenschwelle von Asín y Palacios aus auch mit der neuen Verkehrsführung in Pedro III el Grande erreicht werden.
PILOTVERSUCH: NACH ZWEI MONATEN WIRD ÜBER DIE FORTFÜHRUNG ENTSCHIEDEN
Während des anderthalb Monate dauernden Versuchs wird die Stadt Zaragoza den Verkehr, die Wege zu Fuß und mit dem Fahrrad, den Betrieb der Busse, die Erreichbarkeit der Schulen und die Nutzung der neuen Flächen messen. Die Maßnahme ist Teil des europäischen Projekts Elaborator, an dem 12 Städte und 38 Partner beteiligt sind. Die aragonesische Hauptstadt erhält für die Umsetzung dieses Versuchs 80.000 Euro aus dem Programm Horizont Europa.
Nach Abschluss des Versuchs wird entschieden, welche Maßnahmen funktionieren und welche geändert oder aufgehoben werden müssen. Bei positiven Ergebnissen könnte die neue Verkehrsführung beibehalten und auch als Modell für Maßnahmen in anderen Schulumfeldern Zaragozas dienen.