Die Frage stellt sich bei Autofahrern und Radfahrern häufig, insbesondere auf Straßen, auf denen die Busspur genau den rechten Bereich der Fahrbahn einnimmt. La Ciclería hat dieses Thema in der Rubrik "Ciclería antwortet" aufgegriffen und erinnert daran, dass Fahrräder auf der für den übrigen Verkehr freigegebenen Spur fahren müssen, wenn die rechte Spur für Busse reserviert ist – es sei denn, ein Verkehrsschild weist ausdrücklich auf etwas anderes hin.
Das ist beispielsweise auf Straßen wie der avenida Cataluña, der avenida Madrid oder der avenida San José der Fall, wo es eine Spur für Busse und eine weitere für den übrigen Verkehr gibt. Wenn ein Fahrrad auf Letzterer fährt, kann dies den Ärger mancher Autofahrer auslösen, die auf ein langsameres Fahrzeug vor sich treffen. Bei La Ciclería betont man, dass man der Stadtverwaltung von Zaragoza vorschlagen wolle, Fahrrädern die Nutzung dieser Busspuren zu erlauben, um solche Situationen zu vermeiden – vor allem im Interesse der Sicherheit der Radfahrer.
AUTOMOBILFAHRER SOLLEN RESPEKT ZEIGEN
Solange diese Möglichkeit nicht umgesetzt ist, bittet La Ciclería die Autofahrer, Radfahrer zu respektieren und daran zu denken, dass ihnen in diesen Fällen keine andere legale Möglichkeit bleibt, rechts zu fahren. Sie dürfen außerdem nicht überholt werden, indem die Busspur genutzt wird, wenn dieses Manöver nicht erlaubt ist, oder indem eine durchgezogene Linie überquert wird.
Die Frage gewinnt in einer Stadt an Bedeutung, die bereits über ein umfangreiches Netz für den Radverkehr verfügt. Nach Angaben der Stadtverwaltung von Zaragoza gibt es in der aragonesischen Hauptstadt derzeit mehr als 156 Kilometer Radwege und rund 60 Kilometer Fahrradstraßen im städtischen und metropolitanen Netz.