Das Sonderkonzept ermöglicht die Nutzung der Straßenbahn sowohl für die Anfahrt zum Festivalgelände als auch insbesondere für die Heimfahrt nach dem Ende der Konzerte. Die Haltestelle Clara Campoamor ist eine Option für Besucher, die über die Avenida de la Academia General Militar kommen, während Pablo Neruda von der Straße Mago de Oz aus am besten geeignet ist. Von beiden Haltestellen muss der Weg zu Fuß in etwa 10 bis 12 Minuten zurückgelegt werden.
Damit ist die Straßenbahn eine der verfügbaren öffentlichen Verkehrsalternativen an einem Wochenende, an dem Zaragoza Tausende Besucher des Vive Latino empfängt. Zusätzlich zum durchgehenden Betrieb wird es ein Sonderkonzept für Busse geben, mit einer eigenen Linie zwischen dem Stadtzentrum und der Umgebung des Festivalgeländes sowie Verstärkungen auf mehreren regulären Linien.
VERSTÄRKUNG AUCH WEGEN DES SPIELS VON REAL ZARAGOZA
Die Sonderbuslinie ES7 nimmt ihren Betrieb um 20.30 Uhr auf und verbindet den Paseo María Agustín mit der Pasarela del Voluntariado. Zwischen 23.30 und 5.41 Uhr wird die Taktung im Zuge des Konzertendes erhöht, sodass etwa alle vier bis fünf Minuten ein Bus fährt. Auch die Linien 23, 34, Ci1 und Ci2 werden verstärkt.
Das Verkehrskonzept berücksichtigt außerdem einen weiteren wichtigen Termin am Samstag. Real Zaragoza trifft um 21.00 Uhr im Ibercaja Estadio auf Antequera. Deshalb ist nach dem Spiel eine Sonderverstärkung der Straßenbahn vorgesehen. Konkret werden zwei Doppelstraßenbahnen und zwei einfache Straßenbahnen zusätzlich zum regulären Betrieb eingesetzt, um das erhöhte Fahrgastaufkommen zu bewältigen.